Immer wieder sprechen wir über diese Idee, eine Medienkompetenzzentrums, ein für alle zugänglicher kreativer Freiraum, etwas das nicht nur klassische Malerei ermöglicht, sondern die ganze Bandbreite an kreativem Handwerkszeug analog, wie digital für alle Mitmenschen zur Verfügung stellt.

Und der Begriff „Mitmenschen“, ist wortwörtlich zu nehmen MIT – MENSCHEN, Menschen die miteinander kreativ sein wollen, die sich austauschen und voneinander und gemeinsam an ihrer kreativen Entwicklung „arbeiten“ möchten. Wenn das nicht Social Entrepreneurship ist.

Dann taten wir den Schritt und beteiligten uns mit unserer Idee am „Elevator Pitch BW“. Leider sahen wir diesen „Social Impact Cup Stuttgart“ erst einen Abend vorher und noch bedauerlicher war/ist, dass die Webiste unsere Anmeldeversuche an diesem Abend immer wieder mit einem „Error 500“ scheitern lies. Wir schrieben eine Bewerbungsmail an den genannten Kontakt mit unserer Bewerbung der leider bis zum nächsten Mittag nicht bearbeitet wurde.

Telefonisch konnten wir am nächsten morgen leider niemanden erreichen, daher setzten wir uns um 10.30 Uhr noch mal hin und siehe da… die Website erlaubte uns, unsere Idee in den letzten Minuten doch noch anzumelden. Nachdem wir jemanden telefonisch erreichten waren wir dann auch um 11.00 Uhr online! Wir hatten es noch geschafft 🙂 Dann gings los, wir informierten unsere Freunde via Facebook sich doch den Social Impact Cup und unsere Idee anzuschauen, und sich hoffentlich dafür zu entscheiden für uns zu voten.

Nach 60 Minuten hatten wir 34 Stimmen (danke an alle!!!) und stolz auf uns. Immerhin Platz 13 von 18 in 60 Minuten! Das ist schon ziemlich klasse finden wir, hätten wir nur mehr Zeit gehabt.

 

Untenstehend findet Ihr unsere Idee beschrieben, wir würden uns über Ihre/Eure Kommentare dazu sehr freuen!

Wie findet Ihr diese Idee?

Was könnte man sonst noch dort anbieten um das Angebot abzurunden? Wir glauben an diese Idee, nein wir sind überzeugt es ist eine gute, lösungsorientierte Idee von der alle Mitmenschen profitieren könnten.

 

Unser kleiner Beitrag: Atelier 14

Aber für unsere kleine Agentur allein, ist die Umsetzung zu hoch gegriffen. Aber im Rahmen unserer Möglichkeiten möchten wir schon etwas tun, daher haben wir da Atelier 14 bei uns geschaffen! Wer mehr wissen möchte hier!

Idee in wenige Worte gefasst:

Wir möchten eine Begegnungstätte schaffen, bei der durch die Gemeinsamkeit der Kreativität in allen Medien und Darstellungsformen, Brücken zwischen Generationen, Kulturen und Schichten geschaffen werden. Mit Kreativität Traumata überwinden helfen, und neue Zukunftsperspektiven bilden.

Stellen Sie sich eine kreative Begegnungstätte vor, in der jeder seinem Hobby nachgehen kann.

Hierbei steht die Kreativität in Praxis und Theorie gleichermaßen im Vordergrund.

 

Doch was bedeutet für uns Kreativität?

Kreativität ist nicht nur klassische Malerei oder das Zeichnen mit Kohle, est ist der gestalterische und erschaffende Umgang mit Wort, Schrift, Bild und Werkstoffen.

 

Was wollen wir damit erreichen?

  • Ein verbindendes Element für echte, nachhaltige Integration
  • Einen gesellschaftlichen Treffpunkt, generationenübergreifend
  • Mehr Interesse und Verständnis beim Nachwuchs für Kultur und „barrierefreies“ Denken.

 

Was könnte alles angeboten werden, hier ein paar Ideen:

  • Kursangebote (analoge Fotos entwickeln, Fotografiekurs, expressionistisch Malen lernen, Photoshop Bildbearbeitung, Sticken wie die Franzosen 1720, Aribrushing, Manga Zeichnen, Holzskulpturen erschaffen, modernes Texten, Sontwriting, Improvisationstheater
  • Das Bereistellung von Laboren (Fotostudio, Dunkelkammer, digitale Druckerei, Holzwerkstatt, Goldschmiede, Malerei Studio)
  • Privat Ateliers Die Möglichkeit unter Angabe der künsterlischen Ausrichtung ein kleines Atelier für sich zu mieten und während der Öffnungszeiten dort arbeiten zu können.
  • Fachberatung und Betreuung in jeder Werkstatt/Labor.
  • Vorträge aus dem Kunsthandwerk, aus der Kunstszene, aus der Kreativwirtschaft und Literatur, Kunstgeschichte, Philosophie.
  •  „Arbeits“-kreise, Poodiumsdiskussionen, Ausstellungen

 

„Personas“/Beispielkunden

Dieter

ist 66 Jahre alt und gerade in Rente. Er hatte einen Schreibtischjob, dabei hat früher einmal Gärtner gelernt. Alle paar Jahre packt es ihn dann sitzt er stundenlang in seinem Gartenhäusschen und schnitzt an Holzskulpturen. Aber irgendetwas kommt ihm immer in die Quere. Sei es die Lagerung der Umzugskartons der Kinder, oder der Beginn der Grillsaison. Dann packt er jedesmal wieder seinen persönlichen Freiraum/sein Hobby in Kartons und trägt seine Kreativität in den Keller… auf unbestimmte Zeit.

 

Justin

ist 17 Jahre und hat gerade Null Plan, was er eigentlich beruflich mal machen will. Sein Kumpel will unbedingt zu Porsche, da läge das fette Geld sagt der. Aber an Autos rumzuschrauben liegt Justin so gar nicht. Allerdings hat er neulich auf Youtube so einen Photoshop Typen gesehen, der hat coole Bildbearbeitungen gemacht. So etwas würde er gerne mal ausprobieren, aber ihm fehlt ein leistungsstarker Computer und die Software und selbst dann, hätte er ja immernoch keine Idee wie soetwas funktioniert, und ob er das überhaupt kann?

 

Amant

ist 35 Jahre alt und erst seit kurzer Zeit in Deutschland. Er hat einen harten Weg hinter sich, aber auch vor sich. Er ist gerade in einem Deutschkurs und möchte unbedingt so schnell wie möglich die deutsche Sprache lernen. Doch leider traut er sich nicht irgendjemanden zu bitten mit ihm das Sprechen zu üben. Er möchte sich nicht aufdrängen, er wüsste auch gar nicht worüber er sprechen sollte, das Wetter? Zuhause hat er kleine Tierholzskulpturen geschnitzt, die sind immer super angekommen. Das wäre ein gutes Thema.

 

Claudia

ist 45 Jahre alt und Lehrerin, sie hat zwar viel zu tun, aber ab und an auch mal früher Feierabend. Dann räumt sie im Gästezimmer um und malt ein paar Wochen lang regelmässig an einem vermeindlichen Meisterwerk. Doch sie hat bisher kein Bild zuende gebracht, da es alleine auch irgendwie langweilig ist. Es geht doch auch gar nich so sehr um das Bild, sondern um das kreativ sein und den Austausch.

 

Wir hoffen diese Beispiele helfen die angedeutete Vielseitigkeit unserer Idee zu erahnen. Uns fehlen die Ressourcen und in einigen Bereichen auch das Know How um diese Idee allein umsetzen zu können, daher freuen wir uns über jegliche Tipps und Untersützung.

 

viele Grüße! und vielen Dank für´s Lesen! Cornelia Schade

und wir freuen uns auf Ihre/Eure Kommentare!!